Für den kleinen Ennser beginnt der Ernst des Lebens. Nachdem er die letzten Jahre quietschvergnügt in einem Ennser Kindergarten viele Freundschaften geknüpft und jede Menge Spaß hatte, stand am Montag der erste Schultag vor der Tür. Ein bisschen nervös, aber ansonsten cool wie Mama, schleppte er die Schultüte gleich in die Schule mit und teilte den Inhalt mit seinen neuen Schulfreunden. Auch seiner Klassenlehrerin legte er sogleich ein Stückchen Schokolade auf den Tisch – da hat er sich wohl schon so einiges vom neuen Ennser abgeschaut, der ganz genau weiß, wie er bei den Damen der Schöpfung punkten kann.

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Einige Tage zuvor ging er mit Mama shoppen, um seinen coolen Charakter mit einem noch cooleren Outfit zu untermalen. Bei „Kindermoden Haas“ wurde er schließlich fündig. Wie ein kleiner Wirbelwind huschte er durchs Geschäft und zeigte seiner Mama ganz genau, wonach sie Ausschau halten sollte. Am Ende erstrahlte der kleine Ennser in nagelneuen Klamotten und einer extratrendigen Baseball-Mütze.

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Und so erzählt der kleine Ennser seine Erfahrungen: Der erste Schultag war voll schön, weil er schon nach einer Stunde wieder vorbei war. Meine Lehrerein ist supernett. Der neue Ennser hat gesagt, dass er bei der Lehrerin auch gern im Klassenzimmer sitzen würde, wieso weiß ich nicht. Die Mama hat ihn dann ganz böse angeschaut. Manchmal verstehe ich die Erwachsenen nicht. Auf jeden Fall hab ich schon viele Freunde gefunden. In der Klasse sitze ich neben Patrick, den kenn ich noch vom Kindergarten. Zweimal hat die Frau Lehrerin schon gesagt, dass wir nicht so viel schwätzen sollen. Dabei weiß ich gar nicht, was das heißt…schwätzen.