Der kleine Ennser ist von seinem neuen Lebensabschnitt begeistert. Ja, er geht sehr gerne zur Schule, zumindest für den Moment. Auch den Schulweg hat er sich schon ganz genau eingeprägt und mit Hilfe der fleißigen Schülerlotsen ist auch das Überqueren der Straßen kein Problem. Dass man aufpassen muss, dort wo viele Autos unterwegs sind, hat ihm die Mama aber schon mehrmals erklärt.

17-enns-schuelerlotsen

Nach dem Unterricht geht es für den kleinen Ennser weiter in die Nachmittagsbetreuung, weil die Mama nachmittags arbeiten muss. Auch das macht dem kleinen Ennser nichts aus. Immerhin kann man da im Schulgarten herumtoben, dass es nur so kracht. Übertreiben sollte man es allerdings nicht. Erst vor kurzem hat er so wild geschaukelt, dass er in hohem Bogen durch den Schulgarten flog. Den Betreuerinnen blieb kurzzeitig fast das Herz stehen, als ihnen der kleine Ennser noch lustig zuwinkte, bevor er in einem Blätterhaufen landete.

dne-woche10

Und auch der neue Ennser findet sich immer besser zurecht. Weil er einen Ausgleich zum sitzenden Arbeitsalltag sucht, klappert er seit einigen Tagen die Ennser Sportvereine ab, um das Richtige für sich zu finden: Gestern war ich am Tennisplatz – ETV Enns 1874 heißt der, glaub ich. Eine sehr junggebliebene Dame mit etwas kürzeren Haaren, die mir gleich bekannt vorgekommen ist, hat mir alles erklärt und sofort angeboten, ein paar Bälle mit mir zu wechseln. Nachdem sie mich quer über den Platz gejagt hat – schon der Blick lässt erahnen, wie sehr ich demoralisiert wurde – dauerte es eine Weile, bis ich wieder zu mir gefunden habe, Spaß gemacht hat es aber auf jeden Fall. Mal schauen, was Enns an sportlichen Aktivitäten noch alles zu bieten hat.

dne_10