Diese Woche ging der neue Ennser mit dem kleinen Ennser einkaufen – und da durfte er sich etwas ganz Besonderes aussuchen. Orange Corner hieß das Ziel, das sich beim Eintreten, in den Augen des kleinen Ennsers, abrupt in ein Paradies verwandelte, sofern man seinem Gesichtsausdruck trauen konnte. Wie ein Wirbelwind fegte er zwischen den Regalen hindurch und kam aus dem Staunen gar nicht heraus. Klamotten, Capys, Schuhe, aber das Wichtigste – jede Menge Skateboards – ließen den Kleinen strahlen. Dank der erstklassigen Beratung durch Paul Gerhofer, der genau weiß, was seine Kunden wollen, nur wenn er sie ansieht, dauerte es nicht lange, bis er ein Modell gefunden hatte, das besonders cool aussah und dementsprechend gut zu ihm passte.

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Paul Gerhofer und seine Bretter

Und wenn sich der kleine Ennser erst einmal was in den Kopf gesetzt hat, ist er schwer davon abzubringen. Die entsprechende Sicherheitsausrüstung durfte da natürlich nicht fehlen – am Ende sah der Knabe aus wie ein kleiner Transformer mit all den Protektoren am Körper. Einen Tag später – am Samstag, um genau zu sein – war der kleine Ennser der erste, der frühmorgens durch die Wohnung huschte, um den neuen Ennser zum Aufstehen zu bewegen. Schließlich hatte er ihm versprochen, am Vormittag  zum Skater-Park zu fahren, damit die Mama mal ausschlafen kann. „Am Vormittag hab ich gesagt“, raunzte der Ennser, als er bemerkte, dass es draußen noch stockdunkel war. Dem kleinen Ennser schien das aber ziemlich egal zu sein. Als sich der neue Ennser dann einige Minuten später aus dem Bett quälte, saß der Kleine schon in voller Montur am Frühstückstisch und strahlte übers ganze Gesicht. Nach der morgendlichen Stärkung war es dann so weit – der kleine Ennser machte den Skater-Park unsicher. Noch etwas wackelig am Brett, nahm ihn der neue Ennser an der Hand, allerdings nicht für sehr lange. Schnell hatte der Kleine den Dreh raus uns rollte an den Hindernissen vorbei. Nach zwei Stunden klemmte er das Board unter den Arm und sagte: „Weißt du,  ich bin jetzt ein echter Skater.“

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Der kleine Ennser erklärt den Skater-Park zu seinem zweiten Zuhause