Der neue Ennser trinkt selten Alkohol, wenn der Erlös aber einem guten Zweck zugute kommt, schaut auch er schon mal ein bisschen zu tief ins Glas. Der kleine Ennser findet‘s lustig.

Und wieder wanderte die Familie Ennser am Wochenende in die Innenstadt, weil sich im Moment aber auch einiges tut am Ennser Hauptplatz. Direkt vor der Trafik Rogl stellten Vizebürgermeisterin Daphne Brenner, Harry Freitag alias Harald Gruber und Franz Pointner eine Charity-Punschveranstaltung für den Ennser Volleyballverein „supervolley OÖ“ auf die Beine. In einem intensiven Gespräch mit Harry erfuhr der neue Ennser so einiges über die zahlreichen Hürden (die man kurz mit „Geldnot“ zusammenfassen könnte), mit denen vor allem Randsportarten zu kämpfen haben, weshalb sich Harry schon des Öfteren in den Dienst des Vereins gestellt hatte. Und darauf kann man schon mal anprosten. Der neue Ennser vernahm schon bald ein leichtes Schwindelgefühl, ließ sich aber nichts anmerken.

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Nachdem er sich drei Punsch hintereinander in die Figur gestellt hatte – man will ja schließlich auch helfen – ging‘s weiter zur nächsten Charity-Aktion. Am Eislaufplatz schenkten sich zeitgleich vier Spieler der Linzer Black Wings ordentlich ein, einer von ihnen segelte, laut kleinem Ennser, in hohem Bogen über die Bande, blieb gottseidank aber unverletzt. Der kleine Ennser klatschte Beifall und hüpfte vor lauter Aufregung im Kreis. Ausgehend vom Lions Club Enns-St. Valentin wurde im Anschluss einer der Schläger von den Spielern signiert und schließlich versteigert. Der Erlös kam auch hier einem guten Zweck zugute. Und auch der Erlös der Getränke wurde gespendet, weshalb der neue Ennser gleich noch eine Runde Punsch bestellte, die neue Ennserin musste ihn im Anschluss nachhause tragen.

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