Vergangenes Wochenende stand in der Pfarre Enns-St. Ma­rien das Pfarrfest am Programm. Und da – das wusste der Kleine Ennser schon lange – wollte er unbedingt hin.

Sonntagmorgen: Nichts hielt den Kleinen Ennser noch in seinem Bettchen, als er gegen 5 Uhr Früh das erste Mal die Augen öffne­te. Auf Zehenspitzen schlich er ins Schlafzimmer und zog an der Decke des Neuen Ennsers: Hunger habe er, und ohnehin sei es höchste Zeit endlich aufzustehen. Das sah der Neue Ennser völlig anders. Ein einziger Blick war ausreichend, um dem Kleinen zu verstehen zu geben: Junge, es ist noch zu früh, viel zu früh! Also machte sich der Kleine Ennser daran, Frühstück zuzubereiten, damit später nicht zu viel Zeit vertrödelt wird. Und siehe da: des Kleinen Plan ging auf.

Das Pfarrfest

Pünktlich um zehn trafen die drei beim Festgottesdienst ein. Der Kleine Ennser geht gerne in die Kirche, vor allem wenn Pater Martin da ist, weil es dann immer ganz besonders lustig wird. So auch dieses Mal. Im Anschluss ging’s zum Frühschoppen mit der Musik­kapelle. Besonders angetan haben es dem Kleinen Ennser die Schu­achplattler. Und hätte es die Ball­spiele, die Hüpfburg oder die vie­len anderen Aktivitäten für Kinder nicht gegeben, hätte er vermutlich selbst den restlichen Tag geplattlt. So aber ließ er sich schminken und nahm an verschiedenen Workshops teil. Schon zuvor drängte er seine Mama, sie solle unbedingt Lose für die Orgeltombola kaufen. Der Klei­ne Ennser hoffte, das Mittagessen mit Pater Martin und seinen Mit­brüdern zu gewinnen. Leider hatte er kein Glück, dafür setzte sich Pater Martin später an seinen Tisch, um gemeinsam Würstel zu essen. Die schmeckten dann umso mehr.

Foto: Christoph Huemer

Foto: Christoph Huemer