Der Neue Ennser unternahm einen Familienausflug zum Volleyballspiel in die Sporthalle Enns, um die junge, neu formierte Mannschaft zu unterstützen.

Schon beim Eingang wurde die Familie Ennser mit einem reich gedeckten Buffet – und was vor allem dem Neuen Ennser nicht entging – von vier äußerst ansehnlichen, jungen Damen begrüßt. In der Luft lag der Duft von frischem Chili con carne, dessen Handschrift, bei genauerer Betrachtung, dem Freitags-Harry (Harald Gruber) zuzuordnen war. Eine kleine Kostprobe bestätigte sogleich des Neuen Ennsers Vermutung und ließ ihn kulinarisch in den siebten Himmel segeln. Für den Kleinen Ennser bestellte er sogleich die doppelte Portion, während sich die Ennserin über ein Gläschen Wein freuen konnte. Für den Neuen Ennser gab’s Bier. Die Jungs von supervolley OÖ wärmten sich bereits auf, die Zuschauer trudelten langsam in die Halle. Die Stimmung war allgemein gut. Zumindest bis zur Mitte des ersten Satzes. Da nämlich sorgte eine strittige Schiedsrichterentscheidung erstmals für Unruhen auf den Zuschauerrängen.

Außer sich vor Wut

Die Ennserin konnte ihren Herzallerliebsten gerade noch davon abhalten, des Kleinen Ennsers Chili in Richtung des Schiedsrichterstuhls zu werfen. Immerhin ging der erste Satz nur knapp verloren, im zweiten ging ab diesem Zeitpunkt gar nichts mehr. Der Neue Ennser war außer sich vor Wut. Und hätte er gewusst, dass das nicht die letzte Schiedsrichterentscheidung war, die es zu hinterfragen galt, hätte er sich von der Ennserin nicht davon abhalten lassen, das Chili zu schleudern. Völlig unbeeindruckt ob der Missstimmung auf den Rängen, zeigte sich hingegen der Kleine Ennser, der auf der Tribüne umhersprang und die Mannschaft lauthals anfeuerte, was sich prompt bezahlt machte. Enns konnte auf 1:2 verkürzen, wehrte im vierten Satz vier Matchbälle ab, um sich in weiterer Folge selbst einen Satzball herauszuspielen. Dieser konnte leider nicht genutzt werden, weshalb man schlussendlich knapp, aber doch mit 3:1 verlor. Der Ärger über das Schiedsgericht hielt beim Neuen Ennser noch lange an.

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