Wenn der ASKÖ Enns und der ETV Enns zusammentreffen brennt die Bude – und der Neue Ennser mittendrin.

Ein gemütlicher Samstagnach­mittagsspaziergang hätte es wer­den sollen, als die Familie Enn­ser gemächlich am Bleicherbach entlangschlenderte, ehe man die Ennser Unionhalle passierte. Dort drang plötzlich eine Stim­me nach außen, deren Wortschatz nicht für die Ohren des Kleinen Ennser bestimmt war, weshalb ihm die Ennserin die Handflä­chen gegen die Ohren drückte. Noch nie hatte der Neue Ennser jemanden so fluchen gehört.

Wettkampfmodus

Neugierig wie der Neue Enn­ser nunmal ist, riskierte er einen Blick in die Tennishalle und wurde Zeuge einer wahren Schlacht zwischen dem ASKÖ Enns und Luftenberg. Auch der ETV Enns versuchte alles, um seinen Gegner aus Hofkirchen in die Schranken zu weisen, was nicht einmal ansatzweise gelang. Für den ASKÖ stand ein gewisser Peter auf dem Platz, der das Ra­cket nach mehreren unerzwun­genen Fehlern am Boden zer­trümmerte und es im Anschluss beinahe aufaß. Der komplette Spielbetrieb musste kurzzeitig eingestellt werden, da der Wut­ausbruch einige Minuten in An­spruch nahm. Der Neue Ennser war ob des Einsatzes und des Siegeswillen Peters beeindruckt und holte den Rest der Familie in die Halle nach. Dem Kleinen Ennser verpasste er Ohrenstöp­sel. Die Partie entwickelte sich in weiterer Folge zu einem wahren Krimi und sorgte für eine ausge­lassene Stimmung im Restaurant der Unionhalle, wo sich Robert und Ilse um das Wohl der Gäste kümmerten. Der Neue Ennser wählte das Tagesmenü – Gulasch mit Pferd – und ließ den Nach­mittag gemütlich in der Tennis­halle ausklingen.

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