Die Familie Ennser ver­brachte die Silvesternacht wie tau­sende weitere Ennser am Haupt­platz und war vom dargebotenen Programm hellauf begeistert.

Bereits um 18 Uhr ging es für den Kleinen Ennser um Leben und Tod, als er beim Kindersilvester das Ziel beim Hufeisenwerfen ein ums andere Mal zirka einen Meter verfehlte. Fuchsteufelswild schleu­derte er Hufeisen um Hufeisen am Ziel vorbei, ehe er sich vom Neuen Ennser die Wurftechnik zeigen ließ und das etwa 136. Hufeisen end­lich um die zu treffende Vorrich­tung kreiste. Ab diesem Zeitpunkt war die Welt des Kleinen Ennsers wieder in Ordnung, weshalb er sich ohne Murren nach weiteren zwei Stunden bei der Oma abset­zen ließ. Von da an ging es für den Neuen Ennser und seine Ennserin ans Eingemachte. Nachdem man beim Grilleuropameister Franz Ku­petzius das beste Fleisch überhaupt genossen hatte, mischten sich die beiden unter die Festgesellschaft. Kein Halten gab es für den Neuen Ennser, als schließlich Falco-Imi­tator Michael Patrick Simoner die Bühne betrat und die Menge mit Hits wie Der Kommissar oder Junge Römer zum Kochen brachte, bis sich um Punkt Mitternacht das große Finale ganz oben am Ennser Stadtturm in Form eines unvergess­lichen Feuerregens ereignete.

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