Schon seit langem fragt sich der Neue Ennser, was genau ein „SNOOOP“ sein soll, nach­dem der Schriftzug immer wieder irgendwo auftaucht. Nun wurde auch der Kleine Ennser neugierig.

Als die beiden nämlich über den Hauptplatz spazierten, um sich eine leckere Leberkässemmel zu ge­nehmigen, wurden sie erneut mit „SNOOOP“ konfrontiert. Dieses Mal war der Schriftzug auf einem weißen Van zu lesen. „Wir müssen so lange hier warten, bis das Auto wegfährt“, sagt der Kleine Ennser, „dann kannst du fragen, was das ist.“ Wenig begeistert von dieser Idee, weil sich die Temperaturen um den Nullpunkt bewegen, schlug der Neue Ennser vor, die Leberkäs­semmel direkt in der Greisslerei am Hauptplatz zu verspeisen. Sollte der Herr „SNOOOP“ währenddessen auftauchen, könne man ihn fragen. Ansonsten werde man sich wieder auf den Heimweg begeben. Der Kleine Ennser zeigt sich erst einmal einverstanden und biss immer nur ein Brösel von seiner Semmel her­aus, um so lange wie möglich in der Greisslerei zu verweilen.

Unbenannt

Nach etwa 30 Minuten, der Leberkä­se des Kleinen war zu diesem Zeit­punkt bereits eiskalt, erblickte der Neue Ennser einen jungen Herrn, der in den SNOOOP-Wagen einstieg. Wenige Augenblicke später hatte er ihn schon in ein Gespräch verwi­ckelt. Mario Stangl, wie der Herr tat­sächlich heißt, erklärte den beiden in einigen kurzen Sätzen, was SNOO­OP nun tatsächlich ist. „SNOOOP“ ist eine Plattform, die den Menschen dabei hilft, sich in Städten zurecht­zufinden. Auf der anderen Seite hilft „SNOOOP“ aber auch den kleinen Händlern in einer Stadt, um ihre Produkte oder Angebote zu präsen­tieren“, erklärt Stangl, ehe er sein Mobiltelefon aus der Tasche zieht und www.snooop.net in den Browser tippt. Dort führt ein Link zum „Ennsportal“, ein weiterer in die „Linzer Altstadt“. „Das Ennsportal war das Pilotprojekt. Dort werden kleine Ge­schäfte, Veranstaltungen, die schöns­ten Plätze und alles, was eine Stadt wirklich ausmacht, präsentiert. Die Händler auf der anderen Seite, wer­den so auf eine gemeinsame Bühne gehoben.“ Der Neue Ennser zeigte sich begeistert und verbrachte den restlichen Tag damit, sich im Ennsportal umzusehen. Er hat nicht für möglich gehalten, was es dort alles zu entdecken gibt.