Der neue Ennser

eine fiktive Figur

Monat: April 2018

Der Neue Ennser auf der Suche nach seiner Energie

Da der Neue Ennser seit einiger Zeit von Müdigkeitsatta­cken heimgesucht wird und auch ansonsten ein momentanes Ener­gie-Tief durchlebt, ließ er sich von seiner Ennserin zu einer Behand­lung bei Manuela Baumgartner überreden.

„Und du meinst, das hilft wirk­lich?“, fragte der Neue Ennser miss­trauisch, als ihm sein Schatz diesen Vorschlag unterbreitete. „Ich war schon Tausendmal dort“, bekräftigt die Ennserin, „und immer wenn ich da rausgehe, fühl ich mich wie neu geboren.“ „Und wieso hast du mir das noch nie erzählt?“, wollte der Neue Ennser wissen und erhielt genau jene Antwort, die er schon im Vornherein erwartet hatte. „Weil ich weiß“, so die Ennserin, „dass du nur an Dinge glaubst, die du sehen kannst. Und Energie sieht man halt nicht wirklich.“ Darauf wusste der Neue Ennser dann nichts mehr zu entgegnen, zog sich an und spazier­te in die Linzerstraße 7 in das „Insti­tut zum Wohlfühlen“, wo er sogleich von Manuela Baumgartner herzlich begrüßt wurde.

Die Energie kehrt zurück

Beeindruckt von den alten Gemäu­ern und dem lieblich eingerichteten Räumen, machte er es sich auf einer der Liegen im hinteren Bereich be­quem und dachte: Wenn ich schon mal da bin, werd ich mich auch dar­auf einlassen. Was hab ich schon zu verlieren, außer meine Müdigkeit. „Disharmonien in den körpereigenen Schwingungsfeldern haben große Auswirkungen auf den Organismus“, erklärte die Expertin, ehe sie mit der Behandlung begann, die den Neuen Ennser in einen Zustand der Ruhe versetzte, den er bis dahin noch nicht erlebt hatte. Beinahe schlummerte er weg. Nach wenigen Minuten war die Behandlung auch schon wieder vor­bei. Zwar fühlte sich der Neue Enn­ser zunächst noch etwas weich auf den Beinen, wenig später konnte er aber schon einen gewaltigen Energie­schub vernehmen. „Naja, so schnell geht das dann auch wieder nicht“, lachte die Ennserin, als er voller Ta­tendrang damit begann, die ganze Wohnung aufzuräumen. Der Neue Ennser allerdings ließ sich nicht be­irren und freut sich schon jetzt auf die nächste Behandlung.

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Die Ennserin auf der Suche nach neuem Schuhwerk

Die Ennserin benötigt neues Schuhwerk – und zwar nicht irgendeines. Trendig als auch funktionell soll es sein. Da war sie bei „Peterseil Schuhe und Taschen“ gut aufgehoben.

Gemeinsam mit dem Neuen Enn­ser, der mit seinen Schuhen, die er seit mittlerweile drei Jahren ununterbrochen trägt, vollauf zu­frieden ist, nutzten die beiden den Freitagnachmittag, um sich von Sylvia Enzenhofer ausführlich be­raten zu lassen. Zwar hätte sich der Neue Ennser zunächst eine etwas andere Nachmittagsbeschäftigung gewünscht – zum Beispiel faul auf der Couch herumzulümmeln – doch zeigte er sich schlussendlich vollauf begeistert, als er zu sehen bekam, was bei den Männern im heurigen Frühjahr so angesagt ist.

Die Trends

Bei den Damen, erklärt Sylvia Enzenhofer, ist alles in, was glänzt und glitzert. Ganz nach dem Ge­schmack der Ennserin also, die ihrer Zeit offenbar weit voraus ist. Öffnet man nämlich ihren Klei­derschrank, hat man das Gefühl kurzzeitig zu erblinden, da der ge­samte Schrankinhalt in Tausenden Farben zu funkeln scheint. Und so fiel es ihr nicht schwer, sich für ei­nige Paare zu entscheiden, oder an­ders gesagt: kaum ein Schuh blieb in den Regalen stehen. Schleppen durfte die sieben Taschen schluss­endlich der Neue Ennser, der aller­dings wenig dagegen einzuwenden hatte, da die Freude über sein eige­nes Schuhwerk, das er bei Peterseil erstanden hat, so groß war, dass er den Ballast gar nicht erst wahr­nahm. Seine Füße werden nun von Schuhen der Marke „Think“ geziert: knallige Farben, pflanzlich gegerbtes Leder und ökologisch produziert – darauf ist er stolz. Und weil er den schönen Schuh nicht wieder innerhalb eines Jahres ausgelatscht sehen will, kaufte er sich gleich ein zweites Paar davon. Zum ersten Mal in seinem Leben hat er nun zwei Paar Schuhe.

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