Weil Essen des Neuen Ennsers Lieblings-Freizeitbe­schäftigung ist, probierte er ver­gangene Woche ein Lokal aus, in dem er bisher noch nicht gewesen ist. Und er zeigte sich hellauf be­geistert.

Wenn es ums Essen geht, dann kann dem Neuen Ennser so schnell keiner was vormachen. Seine Lieblingsge­richte: Bodenständige Hausmanns­kost, und da war er im Schäferhof genau richtig.

Aus der Karte

Schon als er die Speisekarte be­gutachtete, lief ihm das Wasser im Munde zusammen: Bauern­schmaus, hausgemachte Haschee­knödel und siehe da – ein Fiaker­gulasch hatte Harald Limberger als Geheimtipp zusätzlich parat, das der Neue Ennser prompt bestellte und beinahe vom Sessel fiel, als er sich den ersten Bissen genehmigte. „Das ist ja, also das ist ja…“, stammelte er, ehe er den zweiten Bissen in seinem Mund zergehen ließ. „Einfach nur traumhaft“, sprach der Neue Enn­ser, der Küche das wohl größte Kompliment aus und ließ sich von Limberger über das Lokal informie­ren: „Nach anfänglich eher schwe­rem Start – natürlich auch wegen der dreijährigen Schließzeit, jedoch dank des Cateringbereichs kompen­sierbar – wird der Schäferhof mitt­lerweile sehr gut angenommen und besucht“, erzählt der Inhaber.

Catering

Der Cateringbereich, so Limber­ger weiter, verfüge über einen fixen Kundenstock, was den Neuen Enn­ser nicht wundert, nachdem er so­gleich eine zweite Hauptspeise be­stellte, obwohl er eigentlich keinen Bissen mehr hinunterbekam. So wird täglich für das Julius-Raab-Heim, die Firma Eisenbeiss GmbH, das Land OÖ und eine doch be­trächtliche Anzahl an Banken, Fir­men, Institutionen der katholischen Kirche, wie auch Privatpersonen ge­kocht. „Können Sie mir das Essen auch zu mir nachhause liefern?“, fragte der Neue Ennser mit einem Augenzwinkern, ohne dabei die Kochkünste seiner Ennserin zu ver­schmähen. Daraufhin gab Limber­ger bekannt, dass er auch schon ab einer Person Caterings organisiert. „Der Kunde ist immerhin König im Hause Schäferhof.“

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