Vergangenen Samstag be­suchten der Kleine und der Neue Ennser das Adventschwimmen der Freiwilligen Feuerwehr Enns. Dann wurde ihm eine besondere Ehre zuteil.

Bei frostigen Temperaturen mach­ten die hartgesottenen Feuerwehrler etwas, das der Neue Ennser niemals freiwillig tun würde: nämlich nur mit einem Taucheranzug bekleidet, in die eisige Enns zu steigen, um einige Runden um einen dort plat­zierten Christbaum zu schwimmen. Eine Tradition, die in Enns und Ennsdorf schon seit vielen Jahren gelebt wird. „Du bist ja auch ein Warmduscher“, kommentierte der Kleine die offensichtliche Angst vor Kälte des Neuen Ennsers, der ihm daraufhin erklärte, dass die Feuerwehr extra in solchen Dingen ausgebildet sei und deshalb kein Problem hätte, in das kalte Was­ser zu steigen. Der Kleine Ennser schüttelte daraufhin nur den Kopf. „Du brauchst mir nichts über die Freiwillige Feuerwehr erzählen“, sagte er, „da bin ich bestens infor­miert.“ Der Neue Ennser machte große Augen.

Sonderführung

Regelmäßig werde die Ennser Feuerwehr nämlich in die Volks­schule eingeladen, um die Kinder in Sachen Brandschutz zu schulen, wobei der Kleine Ennser beiläufig erwähnte, dass er wohl vergessen hätte, Bescheid zu sagen, weil die Eltern eigentlich eine Einverständ­niserklärung unterschreiben hätten müssen. Aber das habe der Kleine Ennser selbst erledigt, wie er stolz verlautbarte, woraufhin er eine hef­tige Rüge des Neuen Ennser kas­sierte. Nichtsdestotrotz spazierte er einige Tage später mit dem Kleinen zum Feuerwehrhaus, wo die beiden eine Sonderführung erhielten, weil der Neue Ennser dort jemanden kennt.

Große Begeisterung

Der Kleine Ennser kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, als Anita Stummer, eine der erfahrens­ten Feuerwehrfrauen in Enns, ihn durch die Räumlichkeiten führte, wobei es ihm vor allem die Ein­satzfahrzeuge angetan hatten. Aber auch die moderne Einsatzzentrale ließen ihn zu dem Schluss kommen, selbst Feuerwehrmann zu werden, wenn er einmal groß ist.

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